Euro-Krise: Angst um Ersparnisse wächst

Inflationsgespenst geht auch weiterhin um

Auch wenn die Inflationsrate derzeit wieder sinkt und nur noch bei 1,70 Prozent liegt, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, geht das Gespenst der Inflation immer noch um. Die Euro-Krise ist bei weitem noch nicht bewältigt, Zwangsanleihen für Reiche sind im Gespräch und die Angst der Bürger um die Ersparnisse wächst weiter.

Doch wie soll jeder Einzelne mit seiner Angst umgehen und was ist am besten zu tun in einer solchen Situation, in der nichts sicher erscheint? Das aktuelle Buch von Bert Flossbach und Philipp Vorndran, Die Schuldenlawine, macht sich auf, die Antworten zu finden.

Darin enthalten sind in dem im FinanzBuch Verlag erschienenen Buch auch die Entstehungsgründe der derzeitigen Krise. In der Wirtschaft baut alles aufeinander auf, doch vieles wurde nicht rechtzeitig erkannt – und wird immer noch übersehen.

„Für viele Menschen wird die Schuldenkrise zum bedrohlichsten finanziellen Ereignis ihres Lebens werden. Die meisten Bürger können aber noch immer nicht verstehen, was wirklich vor sich geht. Nur wenige nehmen sich die Zeit und versuchen die maßgeblichen Entwicklungen zu erkennen. Das aber ist nötig, um die Angst und Sorge um ihre Ersparnisse in Erkenntnis und vernünftiges Handeln zu wandeln.“, heißt es im Buch von Bert Flossbach und Philipp Vorndran.

Und genau hier liegt unserer Ansicht nach auch der Knackpunkt der gegenwärtigen Krise: viele Bürger befassen sich nicht mit den Gründen und lassen sich von den Krisennachrichten nur berieseln – oder schalten gleich weg – anstatt nach Vergangenheit und vor allem nach der Zukunft zu fragen. „Die Schuldenlawine“ gibt den interessierten Leserinnen und Lesern viel Informationen und zeigt zudem auf, wie Entschuldung funktionieren kann. Denn ohne einen Abbau der Staatsverschuldung, weltweit, in der Eurozone und auch in Deutschland, wird die Lawine weiter am Rollen sein und uns alle irgendwann unter sich begraben.